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Marketing – die Kunst, dir Dinge zu verkaufen, von denen du nicht wusstest, dass du sie brauchst

  • Autorenbild: Maria Winter
    Maria Winter
  • 21. Mai 2025
  • 1 Min. Lesezeit

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Marketing ist wie ein erstes Date mit einem richtig charmanten Blender. Es flüstert dir ins Ohr: „Du brauchst das. Jetzt. Sofort.“ Und zack – drei Sekunden später liegt ein Hula-Hoop-Reifen mit Bluetooth-Funktion in deinem Warenkorb. Warum? Weil es gefühlt Sinn gemacht hat.

 

Im Grunde ist Marketing die moderne Alchemie. Man nehme ein simples Produkt – sagen wir: ein Stift – und verleihe ihm mit Worten und Bildern eine Bedeutung, die bis zum Mond reicht. Kein „schreibender Gegenstand“, nein: „Ein Ausdruck deiner Individualität. Auf Papier.“


Oder schauen wir uns Content-Marketing an: Das ist, wenn dir ein Unternehmen erklärt, wie wichtig Achtsamkeit ist – und du am Ende ein ergonomisches Sitzkissen im Warenkorb hast. Du dachtest, du liest einen Artikel über Lebensqualität? Stimmt. Und ganz nebenbei auch über Produktplatzierung.

 

Social Media? Eine Bühne für Marken mit ständig wechselnden Rollen. Mal bist du frech, mal tiefgründig, mal ein Lama mit Sonnenbrille. Hauptsache, du bleibst in Erinnerung.

 

Und SEO? Die hohe Kunst, Google zu umarmen, ohne zu wirken, als würdest du es wollen. „Günstige Sneaker kaufen online billig nachhaltig sofort 2025“ – elegant wie ein Elefant im Porzellanladen.

 

Unterm Strich: Marketing ist wie Zauberei – ohne Zauberstab, dafür mit Charts und Strategien. Und trotzdem: Wenn’s gut gemacht ist, fühlt es sich ein bisschen an wie verliebt sein. Nur mit Call-to-Actions statt Schmetterlingen im Bauch.

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